Was geschah am 27.03. im Jahr ...

1946

Die Alliierte Kommandantur ordnet mit BK/O (46) 141 an, daß der Magistrat die leitenden Angestellten - Oberbürgermeister, Bürgermeister und Abteilungsleiter - nur nach Zustimmung der Kommandantur ernennen oder entlassen darf. Ernennungen und Entlassungen in den Bezirksverwaltungen richten sich weiterhin nach den Bestimmungen des Bezirksverfassungsstatuts.

Die britische Militärregierung eröffnet in der Schlüterstraße 45 im Bezirk Charlottenburg eine Ausstellung "Heute in England", die den Berlinern durch Photos, Plakate, Karten und Filmvorführungen ein Bild vom Leben in Großbritannien und im Empire vermitteln soll.

Der Zentralausschuß der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands in der sowjetischen Besatzungszone und Berlin veröffentlicht eine "Erklärung zur Urabstimmung", in der er den Beschluß der Funktionärkonferenz der Berliner SPD vom 1. März, eine Urabstimmung über die Vereinigung von SPD und KPD durchzuführen, ablehnt. Die Opposition wird unter Berufung auf das Parteistatut als illegal bezeichnet. Die Mitglieder der Berliner SPD werden aufgefordert, sich nicht an der Abstimmung zu beteiligen.

Die in der Fürstin-Bismarck-Schule in Charlottenburg tagenden Kreisvorstände und gewählten Delegierten zum Bezirksparteitag der Berliner SPD beschließen einstimmig, die Urabstimmung über die Frage der sofortigen Vereinigung von SPD und KPD auf jeden Fall am 31. März durchzuführen. Sie betrachten es als ihre Pflicht, das Stimmrecht der Mitglieder sowie die Abstimmung unter allen Umständen zu sichern.

Premiere von Friedrich v. Flotows Oper "Martha" in der Regie von Michael Bohnen in der Städtischen Oper. Die Hauptpartien singen Liselotte Losch, Emmy Hagemann und Kurt Dittrich.

1947

Die Alliierte Kommandantur setzt durch BK/O (47) 71 das Kontrollratsgesetz Nr. 47 über die Einstellung der deutschen Versicherungstätigkeit im Ausland, durch BK/O (47) 72 das Kontrollratsgesetz Nr. 49 über die Aufhebung des Reichsgesetzes zur Verfassung der Deutschen Evangelischen Kirche vom Jahre 1933, durch BK/O (47) 73 das Kontrollratsgesetz Nr. 50 über die Bestrafung von Diebstählen und rechtswidrigem Gebrauch von zwangsbewirtschafteten Nahrungsmitteln und Urkunden (Lebensmittelkarten) für Groß-Berlin in Kraft.

Die sowjetische Kommandantur nimmt Stellung zu der seit einiger Zeit in Berliner Zeitungen erschienenen Nachricht über ein "vielfaches Verschwinden" von Studenten der Berliner Universität und bezeichnet sie als "erdichtet".
Zu den verhafteten Studenten gehören unter anderen das Mitglied des Studentenrates der Universität und des Zentralrates der FDJ, Manfred Klein (CDU), verhaftet am 13. März 1947, und der ehemalige Leiter der Studentischen Arbeitsgemeinschaft, Georg Wrazidlo (CDU), verhaftet am 13. März 1947. Angaben über den Verbleib der Verhafteten wurden nicht gemacht. Die Zahl der verhafteten Studenten, die überwiegend der CDU angehören, beträgt nach Mitteilung eines Sprechers des britischen Foreign Office an den Universitäten Berlin und Halle etwa 20 bis 30.
Das Rektorat und der Studentenrat der Universität teilen mit, daß die Verhaftungen nichts mit Universitätsangelegenheiten zu tun haben.

(22.) Ordentliche Sitzung der Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin.
Frau Bürgermeister Schroeder berichtet in Erledigung eines Antrages aller Fraktionen über die Hochwasserkatastrophe im Odergebiet und über die Hilfsmaßnahmen des Magistrats für die nach Berlin gekommenen Flüchtlinge.
Nach einer erregten Debatte zwischen SPD, CDU und LDP einerseits und der SED andererseits stimmen die Stadtverordneten einem Dringlichkeitsantrag der CDU zu, in dem der Magistrat aufgefordert wird, die Alliierte Kommandantur um Auskunft über das Schicksal der vor einigen Tagen verhafteten Studenten der Berliner Universität und über die Gründe ihrer Verhaftung zu bitten.
Die Stadtverordneten beschließen auf Antrag der SED den Erlaß einer Verordnung zur entschädigungslosen Einziehung von Vermögenswerten der Kriegsverbrecher und Naziaktivisten zugunsten des deutschen Volkes.
Die Stadtverordneten stimmen dem Antrag der SPD auf eine Neuregelung der Versicherungsaufsicht, die durch das dem Oberbürgermeister unterstellte Aufsichtsamt für das Versicherungswesen wahrgenommen werden soll, für Groß-Berlin zu, da mit dem Erlaß der Vorläufigen Verfassung der von der Alliierten Kommandantur als Übergangsinstitution im September 1945 (vgl. Schriftenr. Bln. Zeitgesch., Bd. 1, 10.9.1945) geschaffene Versicherungsausschuß zu bestehen aufgehört hat.
Ein Antrag der LDP auf Bildung einer Vereinigung Berliner Firmen für Interzonen- und Außenhandel, der mit dem Hinweis begründet wird, daß die Berliner Wirtschaft ohne eine enge Verflechtung mit Industrie, Handwerk, Gewerbe und Handel der Besatzungszonen auf die Dauer nicht leben kann und die Wiederherstellung ihrer Außenhandelsbeziehungen dringend benötigt, wird zur weiteren Bearbeitung dem Wirtschaftspolitischen Ausschuß der Stadtverordnetenversammlung überwiesen. Der Stadtverordnete Swolinzky (SPD) wendet sich gegen den Antrag der LDP mit dem Hinweis, es solle alles vermieden werden, die alten Unternehmerverbände wiedererstehen zu lassen.

Der katholische Bischof von Berlin, Kardinal Graf von Preysing, trifft nach einer mehrwöchigen Reise durch die USA, die der Unterrichtung der amerikanischen Öffentlichkeit über die materielle und seelische Notlage der Berliner und der mitteldeutschen Bevölkerung diente, wieder in Berlin ein.

Die Abteilung für Sozialwesen des Magistrats beginnt mit einer Notstandsaktion für die Flutgeschädigten des Oderbruchs.

Die Urabstimmung in den Berliner Siemens-Betrieben ergibt eine Mehrheit für die Wiedereinstellung des Direktors v. Witzleben. Der Berliner FDGB hatte die Betriebsangehörigen zur Ablehnung aufgefordert.

Eröffnung des ersten Arbeiterklubs zur Freizeitgestaltung im SAG-Apparatebau-Treptow in Anwesenheit von Vertretern des Magistrats, der Parteien und Gewerkschaften.

1949

Der evangelische Bischof von Berlin, D. Dr. Otto Dibelius, weiht mit einem Festgottesdienst die älteste Kirche Berlins, die St.-Nicolai-Kirche in Spandau, nach ihrem Wiederaufbau ein.

Die Landesdelegiertenkonferenz der Berliner Jungsozialisten fordert die Bildung einer freien Vorstudienanstalt an der Freien Universität. Sie protestiert außerdem gegen die Regelung, nach der sich Westberliner, die im sowjetischen Sektor ihre Lebensmittel beziehen, wieder auf den Kartenstellen der westlichen Sektoren zurückmelden können.

Die Landeskonferenz der Jungen Union wählt an Stelle von Peter Lorenz Hans-Joachim Böhm zum Ersten Vorsitzenden (vgl. Schriftenr. Bln. Zeitgesch., Bd. 2, 29.2.1948).

Premiere von Lion Feuchtwangers Schauspiel "Wahn in Boston" in den Kammerspielen, sowjetischer Sektor, in der Inszenierung von Wolfgang Kühne. In den Hauptrollen spielen Ernst W. Borchert, Ina Halley und Fritz Rasp.

1949

Zum ersten Mal nach dem Kriege gibt der Dresdener Kreuzchor unter der Leitung von Kreuzkantor Professor Rudolf Mauersberger in Berlin zwei Konzerte in der Marienkirche und im Titania-Palast.

1950

Der Deutsche Bundestag beschließt in zweiter und dritter Lesung das Gesetz über die Notaufnahme von Deutschen in das Bundesgebiet. Nach dem Gesetz wird für Deutsche aus dem sowjetischen Besatzungsgebiet eine Erlaubnis für den ständigen Aufenthalt in der Bundesrepublik erteilt, wenn der Antragsteller "wegen einer drohenden Gefahr für Leib und Leben, für die persönliche Freiheit oder aus sonstigen zwingenden Gründen" das sowjetische Besatzungsgebiet verlassen mußte.

Bundeswirtschaftsminister Professor Dr. Ludwig Erhard trifft zu einem zweitägigen Besuch in Berlin ein. Er besichtigt mehrere Berliner Industriebetriebe und führt Besprechungen mit dem Magistrat und dem Bevollmächtigten der Bundesrepublik in Berlin über weitere Maßnahmen zur Förderung der Berliner Wirtschaft sowie mit dem Leiter der Treuhandstelle für den Interzonenhandel, Dr. Gottfried Kaumann, über Probleme des Interzonenhandels, insbesondere über das Stahlembargo gegenüber der sowjetischen Besatzungszone.
Am Abend hält Professor Erhard auf einer überfüllten Kundgebung der Berliner CDU im Studentenhaus am Steinplatz im Bezirk Charlottenburg eine Rede zum Thema "Berlin in der deutschen Wirtschaftspolitik". Er spricht sich dafür aus, daß Berlin die Kredite erhalte, die es brauche, um den Anschluß an die deutsche Wirtschaft zu finden. Die Berliner Wirtschaft müsse vor allem die Chance des steigenden deutschen Exportes nutzen. Hierfür schlägt Erhard die Einführung eines besonderen Berliner Warenzeichens vor, dessen Wert schon durch die politische Leistung der Berliner begründet sei.

Der Magistrat stimmt auf seiner 74. Sitzung den Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung vom 23. März 1950 zu.

Oberbürgermeister Professor Reuter berichtet über seine Besprechungen mit Bundeskanzler Adenauer. Der Magistrat begrüßt besonders die Entscheidung, das Bundesverwaltungsgericht nach Berlin zu verlegen, "als eine prinzipielle Deklaration der Tatsache, daß Bundesbehörden von Berlin aus für das Bundesgebiet tätig werden können". In diesem Zusammenhang beschließt er weiter, in Zukunft eine Politik zu verfolgen, "die eine möglichst enge Verflechtung Berlins mit Gesetzen und Maßnahmen der Bundesregierung, und zwar auch in Sondergesetzen jeder Art, zwangsläufig nach sich zieht".
Ferner beschließt der Magistrat, den Zinsfuß für Spareinlagen bei der Sparkasse der Stadt Berlin West mit Wirkung vom 1. April 1950 von zwei auf zweieinhalb Prozent pro anno zu erhöhen und damit dem Zinsfuß in den Ländern der Bundesrepublik anzugleichen. Diese Maßnahme war unter anderem notwendig geworden, um einem Abwandern von Sparguthaben der Stadtsparkasse zur Postsparkasse vorzubeugen, die am 1. März 1950 den Postsparkassendienst mit einem Zinsfuß von zweieinhalb Prozent wiederaufgenommen hatte. Die gegenwärtigen Einlagen bei der Stadtsparkasse betragen rund 17 Millionen DM.

Ein Antrag der kommunistisch beeinflußten "Gemeinschaft der Währungsgeschädigten" auf Lizenzierung als nichtpolitische Gemeinschaft wird abgelehnt.

Die Geschäfte der staatlichen Handelsorganisation (HO) im sowjetischen Besatzungsgebiet setzen die Preise für die Mehrzahl der von ihnen frei verkauften Lebensmittel, Textilien und Industriewaren um durchschnittlich 20 bis 30 Prozent herab. Der Hauptgeschäftsführer der HO, Paul Baender, hatte auf einer Pressekonferenz am 25. März anläßlich der Bekanntgabe der Preissenkung versichert, auch nach der Preissenkung sei durch gut gefüllte Lager ein "Ausverkauf" der HO durch Westberliner mit Hilfe des "spekulativ festgesetzten" hohen Wechselkurses nicht möglich. Die Westberliner Wechselstuben verfügten tatsächlich auch gar nicht über so große Beträge an DM (Ost).
Nach den neuen Preisen kosten ein Pfund Butter 24,- DM (Ost), ein Pfund Schweinefleisch 19,- DM (Ost), ein Pfund Weizenmehl 2,40 DM (Ost), ein Ei 1,20 DM (Ost), ein Paar Damen-Lederschuhe 120,- DM (Ost), ein Damenkleid aus Zellwolle 84,- DM (Ost), ein Fahrrad 390,- DM (Ost). Die HO-Preise für Teigwaren werden in der sowjetischen Besatzungszone um 40 Prozent, im sowjetischen Sektor dagegen nur um 20 Prozent gesenkt.

1951

Die Alliierte Kommandantur lehnt mit BK/L (51) 39 das Ersuchen des Magistrats vom 21. Dezember 1950 ab, Staatsanwälten und Richtern zum Schutz der eigenen Person die Erlaubnis zum Besitz von Schußwaffen zu geben.

Der Senator für Kreditwesen, Dr. Hertz, teilt auf der Berliner Pressekonferenz mit, daß das augenblicklich 57 000 Personen beschäftigende Notstandsprogramm zunächst bis Ende Juni 1951 verlängert wird. Für April 1951 ständen wie bisher 20 Millionen DM und für Mai und Juni nur je 15 Millionen DM zur Verfügung, weil die Hoffnung bestehe, daß sich die Privatwirtschaft als Folge der bisherigen Investitionen aus ERP-Mitteln bereits im zweiten Quartal 1951 beleben und eine verstärkte Aufnahme von Arbeitskräften nach sich ziehen werde. Er glaube, daß die Berliner Wirtschaft in der kommenden Zeit jeden Monat 10 000 bis 15 000 Arbeitskräfte einstellen könne. Dr. Hertz rechnet mit insgesamt 55 000 zusätzlichen Arbeitsplätzen, wenn die für Berlin in Aussicht genommenen 200 Millionen DM aus GARIOA-Mitteln und die 155 Millionen DM aus der ERP-Hilfe wirksam geworden seien.

Die Ruine der Kroll-Oper am Platz der Republik, in der nach dem Reichstagsbrand im Februar 1933 die Reichstagssitzungen während der nationalsozialistischen Zeit stattfanden, wird gesprengt.

1952

Der Ministerrat der SBZ beschließt auf seiner Sitzung die Errichtung eines Deutschen Instituts für Rechtswissenschaft mit Sitz in Berlin, das eine "fortschrittliche, demokratische Rechtswissenschaft" entwickeln und "die antifaschistisch-demokratische Ordnung" sichern soll.
Das Institut untersteht einem Kuratorium mit dem Justizminister als Vorsitzendem.

1953

Die West-Berliner Polizei zerstreut über 800 Teilnehmer einer von kommunistischen Funktionären organisierten, aber nicht angemeldeten "Arbeitslosenkonferenz" im "Swinemünder Gesellschaftshaus" (Bezirk Wedding, französischer Sektor). Die Konferenz wird daraufhin in den Kultursaal des Postamts N 58 (Bezirk Prenzlauer Berg, sowjetischer Sektor) verlegt. In einem "Erwerbslosen-Programm" fordert sie u. a. die Erhöhung der Unterstützungssätze um 25 Prozent, den Ausschluß der Flüchtlinge von der Arbeitsvermittlung und die Aufnahme von Handelsbeziehungen West-Berlins mit der "DDR".

Auf der 2. Sitzung der Ost-Berliner "Volksvertretung" verkündet Oberbürgermeister Ebert (SED) das Arbeitsprogramm seines Magistrats. Als erste Hauptaufgabe dieses Programms gilt "der Kampf um ein einiges Berlin", denn es könne keinem Zweifel unterliegen, daß die Ratifizierung der Verträge von Bonn und Paris die Lage auch in Berlin erheblich verschärft habe. Die Mitglieder der "Volksvertretung" müßten deshalb nach Mitteln und Wegen suchen, um West-Berliner Bürgern die Proklamation der Berliner SED vom 5. Februar nahezubringen und sie von der Notwendigkeit und Dringlichkeit der "schnellsten Realisierung" dieser Vorschläge zu überzeugen.
Als nächste Hauptaufgabe des Arbeitsprogramms nennt Ebert die Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes 1953 und des "Nationalen Aufbauprogramms 1953".

Ebert wendet sich dann der Tatsache zu, daß viele Ost-Berliner Betriebe einen besonders hohen Krankenstand meldeten, was offenbar darauf zurückzuführen sei, daß die Werktätigen hier in ihrer Arbeitsauffassung hinter denen in der "DDR" zurückblieben. Nur so ließe sich erklären, daß manche die Bestimmungen unserer "sozialen Gesetzgebung", wonach im Krankheitsfall bis zu sechs Wochen im Jahr der Lohn bis zu 90 Prozent weitergezahlt werden muß, so ausnutzten, daß sie einen "zusätzlichen" Urlaub machten und z. B. im "VEB Volksbau" den Krankenstand in den letzten Monaten des Jahres 1952 auf 32 Prozent ansteigen ließen.

An die Finanzverwaltung richtet Ebert die dringende Mahnung, endlich mit der falschen Rücksichtnahme gegenüber Unternehmen Schluß zu machen, die ihren Steuerpflichten nicht nachkommen. "Was nützt es uns", wenn der Prüfungsapparat der Abgabenverwaltung noch dabei ist, die Jahre 1948, 1949 und 1950 zu prüfen, während die Unternehmer von ihren heute erzielten Einkommen, die oft aus öffentlichen Aufträgen stammten, den dem Staat gesetzlich zustehenden Anteil entzögen. Es sei erschreckend, immer wieder feststellen zu müssen, daß nach West-Berlin geflüchtete Unternehmer hohe Steuerschulden zurückließen. Hier müßten die Werktätigen in den Betrieben von sich aus darauf dringen, daß ihr Betrieb pünktlich die Steuern bezahlt.

Ebert fordert, daß im Berliner Straßenbild ein endlich "entscheidender Durchbruch" erzielt werden müsse; denn seit dem Magistratsbeschluß über die Straßenordnung und das Straßenbild vom 15. Mai 1952 habe sich noch nichts Wesentliches geändert. Der April müsse deshalb zum "Monat des Großreinemachens" erklärt werden. Er appelliert dabei an die Mitarbeit der gesamten Bevölkerung.

1953

Die sozialistische Jugendorganisation "Die Falken" veranstaltet im Marshall-Haus am Funkturm ihre vierte Bundeskonferenz. Dabei wird bekanntgegeben, daß sich noch 20 ihrer Mitglieder in Haftanstalten des sowjetischen Besatzungsgebiets befinden. Die Konferenz wählt den früheren Berliner Landesvorsitzenden Heinz Westphal zum Bundesvorsitzenden.

1954

Bundesfinanzminister Dr. Schäffer lehnt in Bonn während der Verhandlungen mit dem Regierenden Bürgermeister Dr. Schreiber und Finanzsenator Dr. Haas über die Höhe der Bundeshilfe für Berlin, an denen auch der aus Berlin stammende Bundesminister Dr. Tillmanns und der Bundesbevollmächtigte Dr. Vockel teilnehmen, die Forderung nach Überlassung des gesamten Aufkommens der Abgabe "Notopfer Berlin" erneut ab. Er besteht auch weiterhin darauf, 130 Millionen DM aus dem "Notopfer" für andere Zwecke zu verwenden. Statt des von Berlin gewünschten Zuschusses von 910 Millionen DM bietet der Bundesfinanzminister zum Ausgleich des Haushalts der Stadt nur an:

  1. eine bare Finanzhilfe von 710 Millionen DM,
  2. Die Bundesgarantie für eine von Berlin aufzunehmende Anleihe für besondere Verkehrsbauten von 75 Millionen DM, und
  3. 15 Millionen für den Wiederaufbau ehemaliger Verwaltungsgebäude des Reiches, um die Bautätigkeit in Berlin zu fördern.
Die "DDR"-Regierung veröffentlicht nach einer außerordentlichen Sitzung eine Erklärung, in der sie mit Genugtuung feststellt, daß ihre "unbeirrbare Politik des Friedens und der Demokratie" zur Verkündung der Souveränität der "DDR" geführt habe. Die Vereinbarungen über die Beziehungen der Sowjetunion und der "DDR" bestätige, daß die konsequente Friedenspolitik der "DDR"-Regierung den einzigen Weg darstelle, um das Vertrauen friedliebender Völker zu gewinnen. Während die "DDR" jetzt ein souveräner Staat sei, der in Übereinstimmung mit den Viermächtevereinbarungen eine Politik des Friedens und der Sicherheit in Europa durchführe, befinde sich Westdeutschland dagegen durch die Politik der Westmächte und der Adenauer-Regierung in einer abhängigen und erniedrigenden Lage, weil es durch das Besatzungsstatut der Westmächte gefesselt sei und Gefahr laufe, durch die Verträge von Bonn und Paris auf 50 Jahre versklavt zu werden. Ein solch würdeloser Zustand in Westdeutschland könne aber nicht von langer Dauer sein. Die "DDR"-Regierung werde auch in Zukunft in ihrer Politik nur von den nationalen Interessen des deutschen Volkes und von der Erhaltung und Sicherung des Friedens ausgehen und sei darum nach wie vor jederzeit zu Verhandlungen mit Vertretern Westdeutschlands bereit, die eine Verständigung über alle strittigen Fragen im Sinne einer Festigung des Friedens und der Errichtung eines unabhängigen, einheitlichen, demokratischen und friedliebenden Deutschland zum Ziele haben.

1955

Zum ersten Mal wird in Ost-Berlin (Bezirk Köpenick) eine Jugendweihe durchgeführt. Nach einer Ansprache von Dr. Wandel, Sekretär im ZK der SED, beantworten die 150 Jugendlichen die Fragen:

Paul Wandel erklärt daraufhin:
"Wir haben euer Gelöbnis vernommen. Ihr habt euch ein hohes Ziel gesetzt. Wir, die Gemeinschaft der Werktätigen, versprechen euch dabei Förderung, Schutz und Hilfe. Mit vereinten Kräften - vorwärts!"
Die mit Rezitationen und Musikdarbietungen umrahmte Feier endet mit der Verleihung von Urkunden und Geschenkbüchern.

1957

Der Ost-Berliner Magistrat erläßt die Anordnung über die Einführung der 45-Stunden-Woche in 102 Betrieben der örtlichen volkseigenen Industrie mit Wirkung vom 1. April 1957.

31. Sitzung des ZK der SED.
In seinem Referat über die am 23. Juni 1957 durchzuführenden Gemeinde- und Kreistagswahlen in der DDR gibt Politbüro-Mitglied Matern einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Staatsmacht in der DDR, die einen lebendigen Ausdruck der Souveränität des Volkes darstelle. Ihre große gesamtdeutsche Bedeutung bestehe darin, daß sie ein Vorbild und Beispiel für die Errichtung einer wahren Volksmacht in ganz Deutschland sei. Um den gegenwärtigen Aufbau des Sozialismus zu sichern und die nationale Aufgabe der Wiedervereinigung zu lösen, bleibe es notwendig, die Macht der Arbeiter und Bauern "in unserer Republik" ständig weiter zu festigen. Die DDR, ihrem Wesen nach ein "Staat der Diktatur des Proletariats", habe die Aufgabe, alle Versuche einer Wiederherstellung der Macht der Monopolisten, Großgrundbesitzer und Militaristen zu vereiteln. Der Staat könne dies aber nur, wenn er sich immer enger mit den Massen verbünde und sie auf den Weg der sozialistischen Entwicklung führe.

Der von Fred Oelßner erstattete Bericht des Politbüros stellt fest, daß die Aufgaben zur Herstellung der Aktionseinheit der Arbeiterklasse besonders in Kreisen sozialdemokratischer Arbeiter stark diskutiert würden, die Haltung der SPD-Führung aber die Bildung dieser Aktionseinheit natürlich sehr erschwere. Wenn der SPD-Vorsitzende Ollenhauer in der amerikanischen Zeitschrift "New Leader" einen Artikel mit der bezeichnenden Überschrift "Warum nie Aktionseinheit mit den Kommunisten?" veröffentlichte, so vergesse er offenbar die geschichtliche Tatsache, daß die sozialdemokratischen Führer schon einmal diese Losung vertraten, dann aber viele von ihnen erfreut waren, als sie in den Konzentrationslagern spürten, daß diese Aktionseinheit sich doch gebildet hatte. Diese Erfahrung sei nicht verloren. Zunehmende Militarisierung und wachsende Ausbeutung in Westdeutschland würden schon das ihre dazu beitragen, die Arbeiter von der Notwendigkeit der Aktionseinheit zu überzeugen. Die SED habe die Aufgabe, alle Faktoren auszunutzen, um eine Kampfgemeinschaft zu schmieden.
In der Berichtsperiode seit dem 30. ZK-Plenum habe sich weiter die These bestätigt, daß die DDR die feste Grundlage "aller deutschen Patrioten" im Kampf um ein einheitliches Deutschland darstelle. Die Festigung der volksdemokratischen Ordnung sei vor allem in breiten Diskussionen mit der Bevölkerung nach der Annahme des Gesetzes für die örtlichen Organe der Staatsmacht zum Ausdruck gekommen. Eine besonders große Bedeutung habe dabei auch der zum ersten Male durchgeführte "Tag der Nationalen Volksarmee" gehabt, der überall ein durchschlagender Erfolg gewesen sei. An diesem einen Tag habe ein schwererer Schlag gegen die noch vorhandenen pazifistischen Strömungen geführt werden können, als es Dutzende von Artikeln zu tun vermögen.
Im Kampf gegen den Revisionismus, wobei in kritischen Momenten in der Partei Schwankungen auftraten, habe es sich gezeigt, daß negative Diskussionen fast ausschließlich in der Intelligenz geführt wurden, während die Arbeiter positiv arbeiteten. Das bedeute einerseits, daß der Kern der Arbeiter fest hinter der Parteiführung stehe, andererseits aber sich gewisse Kreise der Intelligenz von der Arbeiterklasse losgelöst hätten. Wenn die meisten revisionistischen Auffassungen eine Verzerrung der marxistisch-leninistischen Staatstheorie bildeten, so erkläre sich dies aus dem Unverständnis der Existenz der beiden Lager in der Welt, die den ideologischen Kampf nicht überflüssig, sondern erst recht notwendig mache. Auf ideologischem Gebiet gebe es keine friedliche Koexistenz, sondern nur unablässigen Kampf.
Das ZK bestätigt einstimmig das Referat Materns und den Bericht des Politbüros.

1958

Der Ministerrat der DDR beschäftigt sich auf Grund eines Berichts von Ministerpräsident Grotewohl eingehend mit der gegenwärtigen nationalen und internationalen Lage und stellt dazu anschließend in einer Erklärung u. a. fest, daß das deutsche Volk selbst die Atomaufrüstung der Bundesrepublik verhindern müsse. Die DDR-Regierung begrüßt daher "die wachsende Bewegung des Widerstandes der Bevölkerung Westdeutschlands gegen die Fortsetzung einer Politik, die die Spaltung Deutschlands versteinert und die Herbeiführung der friedlichen Vereinigung der beiden deutschen Staaten verhindert". Nach ihrer Auffassung liege die Stärkung der Kräfte, die entschlossen und in der Lage seien, "die Gefahr eines deutschen Bruderkrieges zu beseitigen und die friedliche Lösung unserer nationalen Frage ... zu suchen, im nationalen Interesse des deutschen Volkes".

Die politischen Massenorganisationen in Ost-Berlin veranstalten auf dem Marx-Engels-Platz unter dem Motto "Berlin antwortet dem Bundestag: Volksbewegung gegen Bonner Atomkrieger! Für atomwaffenfreie Zone und Konföderation!" eine Großkundgebung, zu der die Belegschaften der Ost-Berliner Verwaltungen und volkseigener Betriebe in Marschblocks mit roten Fahnen und Spruchbändern herangeführt werden. Nach Reden des FDGB-Vorsitzenden Warnke, des Vorsitzenden des DDR-Forschungsrates, Prof. Thiessen, und eines Betriebsratsvorsitzenden eines West-Berliner Werkes wird von den rund 250 000 Kundgebungsteilnehmern die westdeutsche und West-Berliner Bevölkerung in einer Resolution aufgefordert, zusammen mit den Bürgern der DDR gegen "den drohenden Atomtod" zu kämpfen. "Rettet euer Leben und euer Land und wendet mit uns gemeinsam das Schicksal der deutschen Nation."

Die Disziplinarkammer der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg spricht zwei Pfarrer, die Ende 1957 aus der DDR flohen, von dem Vorwurf frei, sich "eines Dienstvergehens schuldig" gemacht zu haben. Das Disziplinarverfahren war vom Konsistorium vor vier Wochen eingeleitet worden, um zu klären, ob die beiden Pfarrer durch ihre Flucht von Amt und Gemeinde die aus ihrem Ordinationsgelübde begründeten Amtspflichten schuldhaft verletzt hätten. Die Gemeinden hatten zwar um die Rückkehr der Geflüchteten gebeten, diese waren jedoch unter Hinweis auf ihre drohende Verhaftung in West-Berlin geblieben. Die Disziplinarkammer stellt fest, daß beide Pfarrer in der Verhandlung ihre persönliche Gefährdung nachgewiesen haben, betont jedoch zugleich, daß die Weisung der Kirchenleitung, nach der von einem evangelischen Pfarrer die Bereitschaft zu persönlichem Opfer und Leiden erwartet wird, nach wie vor Gültigkeit besitze, diese Leidensbereitschaft Pfarrern allerdings nicht amtlich auferlegt, sondern freiwillig von ihnen erfüllt werden müsse.

1959

Mehrere sowjetische Düsenjäger belästigen ein amerikanisches Transportflugzeug vom Typ C 130 auf seinen in einer Höhe von 7000 Metern durchgeführten Flügen von und nach Berlin im südlichen Luftkorridor und über dem Stadtgebiet, die zuvor vom amerikanischen Vertreter in der Berliner Luftsicherheitszentrale angemeldet, denen aber vom sowjetischen Vertreter widersprochen worden war.

Daraufhin wertet das sowjetische Außenministerium am 4. April in einer Protestnote diese Flüge "im Luftkorridor über dem Territorium der DDR" als eine "grobe Verletzung der auf dieser Route bestehenden Flugordnung". Der demonstrative Charakter dieser Verletzung gehe eindeutig aus der Tatsache hervor, daß man die amerikanische Seite in der Luftsicherheitszentrale, die die Flüge "fremder" Flugzeuge zwischen Berlin und der Bundesrepublik regele rechtzeitig darüber informiert habe, daß die Maschine nicht höher als 3050 Meter fliegen dürfe, der "größten den Westmächten in den Luftkorridoren erlaubten Flughöhe". Daher komme man nicht umhin festzustellen, daß derartige Aktivitäten zu einem Zeitpunkt stattfänden, da Übereinstimmung über die baldige Durchführung von Verhandlungen zwischen Ost und West erzielt wurde, und der amerikanische Botschafter in Moskau am 26. März bei der Übergabe seiner Note erklärt habe, einseitige Aktionen irgendeiner Regierung während der Vorbereitung der Konferenz würden schwerlich ihrem erfolgreichen Ergebnis dienen.

Am 13. April weist die amerikanische Regierung in einer in Moskau überreichten Note die Behauptung zurück, daß in den Berliner Luftkorridoren Flüge in Höhen von über 10 000 Fuß (3050 Meter) ausgeschlossen seien und die Flüge der C 130-Maschine am 27. März eine Verletzung der gegenwärtig geltenden Regeln darstellten. Der amerikanische Vertreter in der Luftsicherheitszentrale habe bereits am 6. Juni und am 8. September 1958 in Briefen an den sowjetischen Vertreter festgestellt, daß Flüge amerikanischer Flugzeuge keiner vorherigen Genehmigung des sowjetischen Vertreters bedürften, da die USA keine Beschränkungen des Rechts, in beliebiger Höhe in den Korridoren zu fliegen, anerkannt hätten und sie auch nicht anerkennen würden. Die Flughöhe richte sich jeweils nach den meteorologischen Bedingungen und den technischen Merkmalen des Flugzeugs.
Die Sowjetregierung, die mit der TU 104 selbst ein Flugzeug mit technischen Eigenschaften in Dienst stellte, die ein Fliegen in größeren Höhen erfordern, werde den Einfluß solcher Faktoren auf die Flughöhe amerikanischer Flugzeuge, richtig einschätzen. Während in nächster Zeit die Mehrzahl der Korridorflüge unter normalen Bedingungen in Flughöhen unter 10 000 Fuß stattfinden werde, so würden doch auch Flüge in größeren Höhen erfolgen, wann immer Wetter und technische Ausrüstung es erforderten. Es könne kein Zweifel darüber herrschen, daß verbesserte navigatorische Einrichtungen solchen Flügen angemessene Sicherheit gewährleisten. Der Flug sowjetischer Maschinen in gefährlicher Nähe der amerikanischen C 130 unter den Augen von tausenden Menschen im Berliner Raum stelle nicht nur eine ernste Verletzung der Flugordnung für die Korridore und den Berliner Raum dar, sondern schaffe auch bewußt genau die Gefahr für die Flugsicherheit, um die die sowjetischen Vertreter sich angeblich so besorgt gezeigt hätten. Die Regierung der USA sei sich der Bedeutung der Sicherheit in den Korridoren voll bewußt und erkenne an, daß ihre Aufrechterhaltung auch im sowjetischen Interesse liegt.

West-Berliner können auch am diesjährigen Karfreitag mit Passierscheinen die Gräber ihrer nächsten Angehörigen auf den Friedhöfen in den Berliner Randgebieten und auf dem Soldatenfriedhof Halbe besuchen.
Während die West-Berliner Blätter entsprechend der Auskunft der Pressestelle der Evangelischen Kirchenleitung berichten, daß erst ab 24. März die Möglichkeit zur Antragstellung in den vier Ost-Berliner Passierscheinstellen bestand, erklärt ADN, Anträge hätten schon seit vierzehn Tagen gestellt werden können. Auf Grund der hieraus erwachsenen Ungewißheit und der Tatsache, daß zwei Passierscheinstellen nicht entsprechend den vom Stadtsynodalverband gegebenen Zusicherungen durchgehend geöffnet waren, ist die Zahl der Besucher nach Beobachtungen weit geringer als in den Vorjahren.

1959

Mehrere sowjetische Düsenjäger belästigen ein amerikanisches Transportflugzeug vom Typ C 130 auf seinen in einer Höhe von 7000 Metern durchgeführten Flügen von und nach Berlin im südlichen Luftkorridor und über dem Stadtgebiet, die zuvor vom amerikanischen Vertreter in der Berliner Luftsicherheitszentrale angemeldet, denen aber vom sowjetischen Vertreter widersprochen worden war.

Daraufhin wertet das sowjetische Außenministerium am 4. April in einer Protestnote diese Flüge "im Luftkorridor über dem Territorium der DDR" als eine "grobe Verletzung der auf dieser Route bestehenden Flugordnung". Der demonstrative Charakter dieser Verletzung gehe eindeutig aus der Tatsache hervor, daß man die amerikanische Seite in der Luftsicherheitszentrale, die die Flüge "fremder" Flugzeuge zwischen Berlin und der Bundesrepublik regele rechtzeitig darüber informiert habe, daß die Maschine nicht höher als 3050 Meter fliegen dürfe, der "größten den Westmächten in den Luftkorridoren erlaubten Flughöhe". Daher komme man nicht umhin festzustellen, daß derartige Aktivitäten zu einem Zeitpunkt stattfänden, da Übereinstimmung über die baldige Durchführung von Verhandlungen zwischen Ost und West erzielt wurde, und der amerikanische Botschafter in Moskau am 26. März bei der Übergabe seiner Note erklärt habe, einseitige Aktionen irgendeiner Regierung während der Vorbereitung der Konferenz würden schwerlich ihrem erfolgreichen Ergebnis dienen.

Am 13. April weist die amerikanische Regierung in einer in Moskau überreichten Note die Behauptung zurück, daß in den Berliner Luftkorridoren Flüge in Höhen von über 10 000 Fuß (3050 Meter) ausgeschlossen seien und die Flüge der C 130-Maschine am 27. März eine Verletzung der gegenwärtig geltenden Regeln darstellten. Der amerikanische Vertreter in der Luftsicherheitszentrale habe bereits am 6. Juni und am 8. September 1958 in Briefen an den sowjetischen Vertreter festgestellt, daß Flüge amerikanischer Flugzeuge keiner vorherigen Genehmigung des sowjetischen Vertreters bedürften, da die USA keine Beschränkungen des Rechts, in beliebiger Höhe in den Korridoren zu fliegen, anerkannt hätten und sie auch nicht anerkennen würden. Die Flughöhe richte sich jeweils nach den meteorologischen Bedingungen und den technischen Merkmalen des Flugzeugs.
Die Sowjetregierung, die mit der TU 104 selbst ein Flugzeug mit technischen Eigenschaften in Dienst stellte, die ein Fliegen in größeren Höhen erfordern, werde den Einfluß solcher Faktoren auf die Flughöhe amerikanischer Flugzeuge, richtig einschätzen. Während in nächster Zeit die Mehrzahl der Korridorflüge unter normalen Bedingungen in Flughöhen unter 10 000 Fuß stattfinden werde, so würden doch auch Flüge in größeren Höhen erfolgen, wann immer Wetter und technische Ausrüstung es erforderten. Es könne kein Zweifel darüber herrschen, daß verbesserte navigatorische Einrichtungen solchen Flügen angemessene Sicherheit gewährleisten. Der Flug sowjetischer Maschinen in gefährlicher Nähe der amerikanischen C 130 unter den Augen von tausenden Menschen im Berliner Raum stelle nicht nur eine ernste Verletzung der Flugordnung für die Korridore und den Berliner Raum dar, sondern schaffe auch bewußt genau die Gefahr für die Flugsicherheit, um die die sowjetischen Vertreter sich angeblich so besorgt gezeigt hätten. Die Regierung der USA sei sich der Bedeutung der Sicherheit in den Korridoren voll bewußt und erkenne an, daß ihre Aufrechterhaltung auch im sowjetischen Interesse liegt.

West-Berliner können auch am diesjährigen Karfreitag mit Passierscheinen die Gräber ihrer nächsten Angehörigen auf den Friedhöfen in den Berliner Randgebieten und auf dem Soldatenfriedhof Halbe besuchen.
Während die West-Berliner Blätter entsprechend der Auskunft der Pressestelle der Evangelischen Kirchenleitung berichten, daß erst ab 24. März die Möglichkeit zur Antragstellung in den vier Ost-Berliner Passierscheinstellen bestand, erklärt ADN, Anträge hätten schon seit vierzehn Tagen gestellt werden können. Auf Grund der hieraus erwachsenen Ungewißheit und der Tatsache, daß zwei Passierscheinstellen nicht entsprechend den vom Stadtsynodalverband gegebenen Zusicherungen durchgehend geöffnet waren, ist die Zahl der Besucher nach Beobachtungen weit geringer als in den Vorjahren.

1960

Der evangelische Bischof von Berlin, Dibelius, vollzieht in einem Festgottesdienst die feierliche Neueinweihung der wiederhergestellten Epiphanien-Kirche in der Charlottenburger Knobelsdorffstraße, die noch in den letzten Kriegstagen zerstört worden war.

Der katholische Bischof von Berlin, Kardinal Döpfner, konsekriert an der Bernauer/Ecke Sterkrader Straße in Tegel-Süd die neuerbaute St, Bernhard-Kirche, die der Erinnerung an Dompropst Bernhard Lichtenberg dient.

1960

Der evangelische Bischof von Berlin, Dibelius, vollzieht in einem Festgottesdienst die feierliche Neueinweihung der wiederhergestellten Epiphanien-Kirche in der Charlottenburger Knobelsdorffstraße, die noch in den letzten Kriegstagen zerstört worden war.

Der katholische Bischof von Berlin, Kardinal Döpfner, konsekriert an der Bernauer/Ecke Sterkrader Straße in Tegel-Süd die neuerbaute St, Bernhard-Kirche, die der Erinnerung an Dompropst Bernhard Lichtenberg dient.

1962

Nach Abschluß ihrer Gespräche über die Berlin-Frage am Rande der Genfer 17-Mächte-Abrüstungskonferenz(vgl. 11. März) treffen die Außenminister der USA und der Sowj etunion, Rusk und Gromyko, in einem Kommunique die Feststellung, sie hätten einige Fortschritte hinsichtlich der Klärung der Punkte, in denen sie übereinstimmten, und jener, in denen ihre Auffassungen voneinander abwichen, erzielt. Nach der Berichterstattung an ihre Regierungen und der Konsultation ihrer Verbündeten -so Gromyko hatte DDR-Außenminister Bolz Mitte März in Genf zugesichert, daß eine Regelung des Berlin- und Deutschland-Problems ohne vorhergehende Anerkennung der DDR durch die Westmächte undenkbar sei - wollen sie in geeigneter Form wieder Fühlung miteinander nehmen.

Der sowjetische Botschafter in der DDR, Perwuchin, informiert sich in den Siemens-Werken im West-Berliner Bezirk Spandau über den Stand der Durchführung sowjetischer Aufträge zur Herstellung von Elektroausrüstungen.

Der 28jährige West-Berliner Heinz Jercha wird bei seiner Hilfe, an der Neuköllner Sektorengrenze in der Heidelberger Straße Flüchtlinge durch einen Tunnel in den Westen der Stadt zu schleusen (zwei von ihnen gelingt dies), durch Schüsse von DDR-Grenzposten tödlich verletzt.

1962

Der Militärberater von Präsident Kennedy und frühere amerikanische Stadtkommandant (1949-1951), General Taylor, trifft während seines anderthalbtägigen Aufenthalts den Regierenden Bürgermeister Brandt, Bürgermeister Amrehn, den Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Lemmer, und den Berlin-Beauftragten des Präsidenten, General Clay, zu Gesprächen über alle Aspekte des Börlin-Problems, unternimmt einen Hubschrauberflug über die Stadt, besichtigt im Wagen die Mauer an verschiedenen Punkten und legt auf dem Waldfriedhof Zehlendorf am Grabe des früheren Regierenden Bürgermeisters Reuter einen Kranz nieder.

1965

Offizielle Eröffnung des in der Moabiter Beusselstraße in knapp zweijähriger Bauzeit von der Berliner Großmarkt GmbH als Bauträger für rund 40 Mio. DM errichteten, schon 1913 geplant gewesenen (!), neuen Obst-und Gemüsegroßmarktes durch Wirtschaftssenator Schiller. Die Fruchthof Berlin GmbH als Gesamtmieter bietet auf dem knapp 30000 Quadratmeter großen Areal 100 Großhändlern Platz, die ihr seit 1949 in der Mariendorfer Hallen derAskania-Werke genutztes Quartier wegen des Eigenbedarfs der Firma hatten räumen müssen.

1965

Den Abschluß seines Besuches der Bundesrepublik für Norwegens Ministerpräsidenten Gerhardsen bildet ein Aufenthalt in Berlin. Im Rathaus Schöneberg empfängt ihn der Regierende Bürgermeister Brandt zu einem Essen; anschließend erläutert dieser seinem Gast auf einer ausgedehnten Stadtrundfahrt die seit dessen letzten Berliner Besuch (28. bis 30. Juni 1958) eingetretene Entwicklung. Im Senatsgästehaus treffen beide noch einmal zu einem intensiven politischen Meinungsaustausch zusammen.

1969

Das Abgeordnetenhaus debattiert in seiner 48. Sitzung (5. Wahlperiode) über einen Antrag der CDU zur Änderung des Allgemeinen Zuständigkeitsgesetzes, der für die Universitäten und für andere Anstalten und Körperschaften in besonderen Konfliktsituationen die Einsetzung von Beauftragten vorsieht, die unverzüglich für die ordnungsgemäße Weiterführung des Betriebes sorgen sollen. Die CDU-Abgeordnete Ursula Besser erklärt, mit dem Antrag wolle man "die in dieser Stadt in der Verganganheit leider oft vorgekommenen Ermessensfehler zuständiger Senatsmitglieder für die Zukunft ausschließen". Es müßten "um der Glaubwürdigkeit unseres demokratisch-parlamentarischen Staatswesens willen alle rechtlichen Möglichkeiten zur Bekämpfung umstürzlerischer Tendenzen eingesetzt werden". Der SPD-Abgeordnete Wolfgang Haus antwortet, der Vorschlag der CDU bleibe ein untaugliches Mittel. Der von der CDU vorgeschlage "Staatskommissar", den es in keinem Bundesland gebe, belasse keinen Ermessensspielraum für wohldurchdachte, abgestufte staatliche Mittel bei Unruhen an den Universitäten. Auch die F.D.P.-Sprecherin Ella Barowsky vertritt die Ansicht, daß das Mittel des "Staatskommissars" nicht die gesellschaftlichen, ideologischen und soziologischen Probleme lösen könne. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Franz Amrehn betont, daß sich ein rechtzeitiges Eingreifen des Senats gegen Randalierer und Revolutionäre ausgezahlt hätte. Nun müsse der Senat dazu angehalten werden, die Rechte und Pflichten wahrzunehmen, die ihm obliegen. Bürgermeister Kurt Neubauer wirft der CDU vor, den Berlinern suggerieren zu wollen, der Senat tue nichts und die Unruhen an den Universitäten seien ein Berliner Problem. Bei der namentlichen Abstimmung über den CDU-Antrag lehnen 64 der 98 anwesenden Parlamentarier den Antrag ab, 33 stimmen für den Antrag und ein Abgeordneter enthält sich der Stimme.

1970

Nachdem die Regierungen der drei Westmächte beschlossen haben, die Ausgabe von zeitweiligen Reisedokumenten für DDR-Bürger bei Reisen in NATO-Länder durch das Alliierte Reiseamt (Allied Travel Board) in West-Berlin einzustellen, wird die Funktion des Reiseamts ausgesetzt. Die Maßnahme ist nach eingehender Beratung mit der Bundesregierung getroffen worden. Von nun an ist es Sache eines jeden NATO-Landes selbst, Visa für DDR-Bürger zu erteilen. Die Tätigkeit des Reiseamts war wiederholt von der DDR und der Sowjetunion scharf kritisiert worden. In einem vom NATO-Rat in Brüssel herausgegebenen Kommuniqué heißt es, die Entscheidung der Westmächte solle dazu beizutragen, die Atmosphäre zu verbessern. Der NATO-Rat gibt zugleich der Hoffnung Ausdruck, daß die Sowjetunion nunmehr "ihrerseits ernsthaft die Möglichkeit untersucht, Maßnahmen zur Verbesserung der Situation hinsichtlich Berlins und des freien Zugangs zu dieser Stadt zu treffen". Das Amt soll seine Arbeit sofort wieder aufnehmen, wenn die DDR-Behörden ihrerseits im Berlin-Verkehr Beschränkungen einführen.

1971

Im Haus des Ministerrats der DDR in Berlin Mitte findet das dritte Gespräch zwischen dem Chef der Senatskanzlei, Senatsdirektor Ulrich Müller, und dem Staatssekretär im Außenministerium der DDR, Günter Kohrt, statt.
   Nach dem Gespräch werden im Rathaus Schöneberg die Chancen einer Besuchsregelung zu Ostern skeptisch beurteilt.

Auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin Mitte findet am Grab des Schriftstellers Heinrich Mann (1871 1950), dessen Geburtstag sich zum 100. Mal jährt, eine Kranzniederlegung statt. (Vgl. 11. März.) Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der DDR, Alexander Abusch, würdigt den Schriftsteller als "einen der großen geistigen Vorkämpfer und Mitbegründer unseres sozialistischen deutschen Nationalstaates". Mitglieder der FDJ legen Kränze am Grab nieder, darunter Kränze des Zentralkomitees der SED, des Staatsrats und des Ministerrats der DDR.

1973

Der Senat bestellt in seiner 95. Sitzung Senatsrat Gerhard Kunze aus der Senatskanzlei zum neuen Beauftragten für ? die DDR betreffende ? Reise- und Besuchsangelegenheiten. Kunze wird Nachfolger des bisherigen Beauftragten Günter Struve, der neuer Senatssprecher geworden ist. (Vgl. 22. März.)

1984

Der sowjetische Botschafter in der DDR, Kotschemassow, empfängt in seiner Ost-Berliner Residenz Unter den Linden den britischen Botschafter in der Bundesrepublik, Sir Jack Taylor, zu einem Essen, bei dem beide "aktuelle Fragen von gegenseitigem Interesse" erörtern.

1984

Im Rahmen seines zehntägigen Staatsbesuchs der Bundesrepublik hält sich Ruandas Staatspräsident Juvenal Habyrimana für knapp 24 Stunden auch in Berlin auf. Für ihn gibt der Regierende Bürgermeister Diepgen ein Essen im Schloß Charlottenburg, wo auch die Eintragung ins Goldene Buch erfolgt, und Parlamentspräsident Rebsch begleitet ihn auf einer Stadtrundfahrt.

1987

Zum vierten Mal innerhalb weniger Wochen entgleist im Tunnelabschnitt unter Ost-Berlin ein S-BahnzugderBVG, erstmals geschah dies am 24. Februar und wiederholte sich am 2. und 23. März, streift in Richtung Norden etwa 60 Meter an der Tunnelwand entlang und beschädigt dort angebrachte Signalkabel. Durch diesen erstmals aufgetretenen größeren Sachschaden dauern die Wiederherstellungsarbeiten bis in die Morgenstunden des 28. März. Die Fahrgäste, von denen wiederum niemand verletzt ist, müssen etwa 50 Meter bis zum stillgelegten Bahnhof Oranienburger Tor laufen, wo sie später mit einem anderen Zug, der dort halten darf, in der anderen Fahrtrichtung weiterfahren können.

1990

Der britische Verteidigungsminister Tom King begrüßt bei seinem eintägigen Besuch in Berlin den gegenwärtigen Prozeß der deutschen Einigung. Bei einem Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister Walter Momper bezeichnet King die deutsche Einheit als das Ziel, für das Großbritannien innerhalb der westlichen Verteidigungsgemeinschaft immer eingetreten sei. Im Mittelpunkt des Gesprächs zwischen Momper und King stehen Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit dem Einigungsprozeß sowie die aktuelle Lage in Berlin und der DDR nach den Volkskammerwahlen.

Die AL-Fraktion im Abgeordnetenhaus wählt die bisherige stellvertretende Fraktionsvorsitzende Renate Künast zur neuen Fraktionschefin als Nachfolgerin von Heidemarie Bischoff-Pflanz, die unter anderem im Zusammenhang mit dem Streik der Beschäftigten in den städtischen Kindertagesstätten (vgl. 28. März) ihr Amt niedergelegt hatte. Zum neuen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wird Michael Haberkorn gewählt.

In Ost-Berlin beschließt die Delegiertenkonferenz der LDP, die Partei in "Bund Freier Demokraten - Die Liberalen" umzubenennen.

1993

Mehr als 2?000 Personen folgen einem Aufruf der PDS zu einem Protestspaziergang gegen den geplanten Abriß des Palastes der Republik in Berlin-Mitte. (Vgl. 23. März.) In Unterschriftenlisten wird gegen das "Abrißdiktat aus Bonn", dem sich der Senat unterworfen habe, protestiert.

1994

In Berlin-Tegel verabschieden sich die französischen Streitkräfte mit einer Militärparade und einem Volksfest von der Berliner Bevölkerung. Über 100 000 Zuschauer säumen die Berliner Straße. Unter den Ehrengästen ist auch der Botschafter Frankreichs in der Bundesrepublik Deutschland, François Scheer. Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen verleiht den drei französischen Regimentern die Fahnenbänder der Stadt. Er würdigt den Einsatz der französischen Soldaten für die Freiheit West-Berlins.
   Am Vortag fand eine Parade im Quartier Napoléon vor 800 Ehrengästen statt.

1996

Insgesamt 35 000 Menschen demonstrieren gegen die Sparpläne des Senats. (Vgl. 21. Feb. 1996, 25. Mär. 1996.) Mehr als 10 000 Schüler ziehen in einem Sternmarsch zum Berliner Rathaus, um gegen geplante Kürzungen im Schulbereich zu demonstrieren. Später marschieren nochmals rund 25 000 Menschen zum Berliner Rathaus, einem Aufruf des "Bündnisses gegen Sozialkürzungen und Ausgrenzung", der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und anderer Gruppen folgend. Dieser Protestzug steht unter dem Motto: "Den Haushalt kippen". Anlaß der Demonstrationen ist die Sitzung des Abgeordnetenhauses am 28. Mär., auf der ein umfangreiches Sparpaket beschlossen werden soll.

1998

Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth eröffnet einen Bundestagssouvenirshop im Gebäude Unter den Linden 69b. Der von der Buchhandelsgesellschaft Bouvier betriebene Laden bietet neben Souvenirs auch Bundestagshandbücher und Biographien von Politikern an. Über Bildschirme können die Kunden Bundestagsdebatten verfolgen.

1999

Im Alter von 73 Jahren stirbt in Berlin der Schauspieler Rolf Ludwig, der zu den bekanntesten Theater- und Filmschauspielern der DDR gehörte. Noch im Feb. war er im Deutschen Theater und in den Kammerspielen zu erleben - als Laertes in Botho Strauß' "Ithaka" und als Amtsdiener in Gerhart Hauptmanns Komödie "Der Biberpelz".

2002

Im Alter von 98 Jahren stirbt in Berlin Lotte Ulbricht, die Witwe des früheren DDR-Staats- und Parteichefs Walter Ulbricht (1893-1973). Sie lebte seit Jahren zurückgezogen in Pankow. Bis zuletzt war sie Mitglied der PDS.

2004

Die achte Lange Nacht des Shoppings in der City West übertrifft alle Erwartungen. Fast 600 000 Besucher sind in 250 Geschäften unterwegs, davon mehrere Hunderttausend zwischen 20 Uhr und Mitternacht. Das KaDeWe ist zum ersten Mal bei der Langen Shoppingnacht dabei.
29. März 2004

2012

Der Schriftsteller Rainald Goetz nimmt im Berliner Rathaus den mit 30 000 Euro dotierten Berliner Literaturpreis der Stiftung Preußische Seehandlung entgegen. Mit der Auszeichnung ist die Berufung auf die Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der Freien Universität Berlin verbunden.

2014

Knapp anderthalb Jahre nach der tödlichen Prügelattacke auf Jonny K., die bundesweit Entsetzen und eine neue Debatte über Jugendgewalt auslöste, bestätigt der Bundesgerichtshof die Haftstrafen gegen die Täter. Die gegen das Urteil gerichteten Revisionen der Angeklagten werden als unbegründet verworfen. Das Urteil des Landgerichts Berlin vom 15. August 2013 ist damit rechtskräftig.

In der Messe Berlin vergibt die Deutsche Phono-Akademie zum 23. Mal den Musikpreis »Echo«. Die Schlagersängerin Helene Fischer moderiert die vom »Ersten« live übertragene Gala und erhält zwei Trophäen, für das Album des Jahres und für den erfolgreichsten Schlager.


Zitierform: Berlin - Chronik. Online-Version : Hrsg. vom Landesarchiv Berlin. - URL: http://www.berlin-chronik.de (Stand: 27.03.2017)